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Aufenthalt 69 //  Murmansk, Russland

Von Französisch-Guayana geht’s für uns wieder in die Kälte. Wir sind mit der Fähre unterwegs zum Hafen von Murmansk. Da wir noch etwas Zeit bis zur Ankunft haben, erkundigen wir uns im Reiseführer über unser nächstes Ziel. Murmansk ist eine nördlich des Polarkreises gelegene Hafenstadt auf der russischen Halbinsel Kola. Murmansk ist die größte Stadt der Arktis und ist bekannt für verschiedene Forschungseinrichtungen zur Fischereiforschung und Ozeangraphie.

Am Hafen angekommen, werden wir von den Kollegen aus der Niederlassung in Murmansk herzlich empfangen. Die Kollegen haben für die Fahrt ein etwas außergewöhnliches Verkehrsmittel gewählt – sie werden uns auf ihren Quads mitnehmen ;-). Die Mitarbeiter aus der Niederlassung fahren in ihrer Freizeit oftmals mit den Quads zu Wasserfällen oder anderen schönen Orten – oft mit dabei: eine Würth Fahne. Auf der Fahrt zur Niederlassung begegnen uns einige Rentiere. Diese werden auch als alternatives Transportmittel für unsere Würth Pakete benutzt. Die Kollegen erzählen uns, dass aufgrund der rauen Landschaft und den klimatischen Bedingungen hier alle sehr flexibel und auf plötzliche Wetterüberraschungen gefasst sein müssen. So sind auch unsere Kollegen vorbereitet und haben einige alternativen Wege um Würth Pakete auszuliefern –zum Beispiel mit Traktoren oder mit Schlitten, die von Rentieren gezogen werden.

Die Fahrt mit den Quads hat richtig Spaß gemacht und wir haben viel gesehen. An der Niederlassung angekommen, können wir direkt am nächsten Programmpunkt des Tages teilnehmen. Wir hören bei einer Produktschulung zu und erfahren, dass viele Kunden im Bereich Mineralförderung tätig sind. Die Region hat zahlreiche Mineralvorkommen. Über 150 Mineralien findet man nur hier. Das Expertenwissen unserer Kollegen ist sehr gefragt und die Kunden lassen sich konkret die Anwendung der Produkte zeigen.

Nach der Schulung haben die Kollegen Zeit für ein Gespräch bei einer Tasse Kaffee. Sie erzählen uns, dass sie im Winter während den Polarnächten nachts arbeiten. Dabei trinken sie sehr viel Kaffee, um sich wachzuhalten und produktiv zu sein. Wenn in der Nacht noch Schnee gefallen ist, brauchen die Kollegen schon etwas länger, um die verschneiten Straßen und das Gebäude für die Kunden erreichbar zu machen. Wir sehen Fotos dieser Schneemassen und können uns gut vorstellen, dass der Verbrauch von heißem Tee zum Aufwärmen genauso hoch ist wie der des Kaffees. 😉

Wir sind wirklich beeindruckt, wie toll die Kollegen unter diesen Bedingungen ihre Arbeit machen! Uns ist es allerdings etwas zu kalt und wir fliegen wieder in ein etwas wärmeres Land. Wohin es geht? Lasst euch überraschen.

Hard Facts zur Niederlassung:

  • Würth Nord-West (Russland)
  • Juni 2010
  • 21
  • Fensterbauschraube Linsensenkkopf FBS
  • 1200
  • ausschließlich Russisch
  • Rubel
  • 95
  • 100 qm